Gerundete Fassadenbekleidung
ca. 180 m Bekleidungslänge · Trespa auf Aluminiumunterkonstruktion · ca. 3 Wochen Bauzeit
Referenzen / Fassadenbau
Fassadenbekleidung der Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach
Für die neue Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach hat Hamacher Bedachungen die Unteransicht und die umlaufende Attikablende bekleidet. Auf der vorhandenen Stahlkonstruktion mit Stahltrapezblechen wurde zuerst eine justierbare Aluminiumunterkonstruktion montiert, darauf folgte die Bekleidung mit Trespa-Fassadenplatten. Auf rund 180 Metern Länge entstand in etwa drei Wochen eine durchgehende Attikaansicht. Weil das Gebäude rund ist, musste jede Platte vor Ort an die Rundung der Glasfassade angepasst werden. Wie wir Fassaden grundsätzlich aufbauen, steht auf der Seite Fassadenbau. Diese Referenz zeigt, wie die Ausführung in der Praxis abgelaufen ist.
Projektdaten auf einen Blick
| Projekt | Neubau Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach |
|---|---|
| Nutzung | Radstation zum Unterbringen der Fahrräder von Zugreisenden |
| Ort | Mönchengladbach, Hauptbahnhof |
| Leistungsbereich | Fassadenbau, Fassadenbekleidung, Attikabekleidung |
| Material | Trespa-Fassadenplatten auf justierbarer Aluminiumunterkonstruktion |
| Bestand und Untergrund | Vorhandene Stahlkonstruktion mit Stahltrapezblechen |
| Leistungsumfang | Bekleidung der Unteransicht und der umlaufenden Attikablende |
| Länge der Bekleidung | ca. 180 m |
| Bauzeit | ca. 3 Wochen |
| Besonderheit | Runde Gebäudekonstruktion, jede Fassadenplatte wurde vor Ort an die Rundung der Glasfassade angepasst |
Eine runde Fassade am Hauptbahnhof
Am Hauptbahnhof Mönchengladbach ist eine neue Radstation entstanden. Sie nimmt die Fahrräder von Zugreisenden auf und stellt sie sicher unter. Das Gebäude ist rund gebaut, die Fassade ist geschwungen und verglast.
Unser Auftrag begann dort, wo die Glasfassade endet: an der Unteransicht und an der umlaufenden Attikablende. Beide Bereiche sollten die Linie des Gebäudes aufnehmen und es sauber abschließen. Der Untergrund dafür war vorhanden, eine Stahlkonstruktion mit Stahltrapezblechen. Ein solcher Bestand bringt Unebenheiten mit, die vor der Bekleidung ausgeglichen werden müssen.
Justierbare Aluminiumunterkonstruktion auf vorhandenem Stahlbau
Vor der ersten Platte kam die Unterkonstruktion. Wir haben eine justierbare Aluminiumunterkonstruktion auf den vorhandenen Stahlbau montiert. Justierbar heißt, dass sich die Bekleidungsebene nachstellen und genau ausrichten lässt. Unebenheiten aus Stahlbau und Trapezblechen werden auf diese Weise ausgeglichen, bevor die sichtbare Bekleidung darauf montiert wird.
Diese Ebene entscheidet über das spätere Bild. Sitzt die Unterkonstruktion in der Flucht, liegen auch die Fassadenplatten in der Flucht. Die Unterkonstruktion wurde deshalb genau ausgerichtet, bevor die Bekleidung begann. Sie ist die Grundlage für eine saubere, fluchtgerechte und dauerhaft stabile Montage der Fassadenplatten.
Jede Fassadenplatte an die Rundung angepasst
Die Radstation hat eine stark gerundete Fassadenlinie. Eine gerade Linienführung war damit ausgeschlossen. Jede Trespa-Platte wurde vor Ort an die Rundung der Glasfassade angepasst und bei der Montage exakt ausgerichtet.
Darin liegt der eigentliche Aufwand dieses Projektes. Nicht die Fläche, sondern die Anpassung. An einer geraden Fassade arbeiten Sie mit wiederkehrenden Maßen. Hier ändert sich das Maß mit der Rundung. Gearbeitet wurde deshalb Platte für Platte, jede einzeln angepasst und beim Einbau exakt ausgerichtet.
Ergebnis: rund 180 Meter durchgehende Attikaansicht
Auf rund 180 Metern Länge ist eine gleichmäßige Attikaansicht entstanden, ausgeführt in etwa drei Wochen. Die Bekleidung folgt der geschwungenen Glasfassade und schließt das Gebäude nach oben ab. Die Unteransicht ist geschlossen, die Konstruktion darunter tritt optisch nicht mehr in Erscheinung.
Für uns ist das Projekt aus einem Grund aussagekräftig: Es zeigt, dass sich auch eine komplexe, gerundete Fassadenbekleidung sauber und in kurzer Bauzeit ausführen lässt.
Leistungsumfang in diesem Projekt
An der Radstation umfasste die Fassadenbekleidung folgende Arbeiten:
Baustellenfotos
Die Bilder zeigen die gerundete Glasfassade, die ausgeführte Attikabekleidung und die Unterkonstruktion vor der Bekleidung.
Außenansicht der Radstation mit Glasfassade und ausgeführter Attikabekleidung
Außenansicht der Radstation mit Glasfassade und ausgeführter Attikabekleidung
Nahaufnahme der an die Fassadenrundung angepassten Trespa-Platten
Nahaufnahme der an die Fassadenrundung angepassten Trespa-Platten
Eingangsbereich der Radstation mit Anschluss der Fassadenbekleidung
Eingangsbereich der Radstation mit Anschluss der Fassadenbekleidung
Detail der Attikabekleidung am Übergang zur Glasfassade
Detail der Attikabekleidung am Übergang zur Glasfassade
Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach während der Bauphase
Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach während der Bauphase
Außenansicht der Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach
Außenansicht der Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach
Unteransicht der Radstation mit montierter Aluminiumunterkonstruktion
Unteransicht der Radstation mit montierter Aluminiumunterkonstruktion
Häufige Fragen zu diesem Referenzprojekt
Wer hat die Fassadenbekleidung der Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach ausgeführt?
Die Fassadenbekleidung der Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach hat Hamacher Bedachungen ausgeführt, ein Dachdeckermeisterbetrieb aus Mönchengladbach. Bekleidet wurden die Unteransicht und die umlaufende Attikablende mit Trespa-Fassadenplatten auf einer justierbaren Aluminiumunterkonstruktion, auf rund 180 Metern Länge und in etwa drei Wochen Bauzeit.
Wie ist die Fassadenbekleidung der Radstation aufgebaut?
Die Fassadenbekleidung der Radstation besteht aus einer justierbaren Aluminiumunterkonstruktion und den darauf befestigten Trespa-Fassadenplatten. Die Unterkonstruktion wurde auf der vorhandenen Stahlkonstruktion mit Stahltrapezblechen montiert. Sie gleicht Unebenheiten des Bestands aus und ermöglicht eine fluchtgerechte und dauerhaft stabile Befestigung der Platten.
Warum musste an der Radstation jede Fassadenplatte einzeln angepasst werden?
Jede Fassadenplatte musste einzeln angepasst werden, weil die Radstation rund gebaut ist. Die Bekleidung folgt der geschwungenen Glasfassade, eine gerade Linienführung war nicht möglich. Jede Trespa-Platte wurde deshalb vor Ort an die Rundung angepasst und bei der Montage exakt ausgerichtet.
Wie lange dauerte die Fassadenbekleidung an der Radstation Mönchengladbach?
Die Fassadenbekleidung der Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach wurde in etwa drei Wochen ausgeführt. In dieser Zeit entstanden die Bekleidung der Unteransicht und die umlaufende Attikablende auf rund 180 Metern Länge.
Für welche Gebäude eignet sich eine Fassadenbekleidung auf Aluminiumunterkonstruktion?
Eine Fassadenbekleidung auf Aluminiumunterkonstruktion eignet sich für Neubauten und für Bestandsgebäude, deren Außenwand geschützt und gestaltet werden soll. Sie lässt sich auch auf einer vorhandenen Stahlkonstruktion ausführen. Welcher Aufbau und welcher Werkstoff im Einzelfall passen, klären wir nach einer Besichtigung. Die Grundlagen dazu stehen auf der Seite Fassadenbau.
Mehr zur Leistung
Wie eine Fassade aufgebaut ist, welche Werkstoffe zur Auswahl stehen und wie ein Fassadenprojekt bei uns abläuft, lesen Sie auf der Seite Fassadenbau. Planen Sie eine neue Fassade oder soll eine vorhandene Fläche bekleidet werden? Sprechen Sie uns an.
Fassade geplant oder Bestandsfläche zu bekleiden?
Wir sehen uns das Gebäude an und stimmen mit Ihnen ab, welcher Aufbau dazu passt. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot.








